Die Aufgabenstellung:

Wir müssen als Menschheit in völlig neuen Kategorien denken lernen, wir müssen wieder erkennen, dass wir nur in Gemeinschaft überleben können und das individuelle Glück nur dort zu finden ist, wo es eine funktionierende und soziale Gesellschaft gibt! Wir können und dürfen nichts aufrechnen, sondern müssen jedem Mitglied der Gesellschaft eine menschenwürdige Existenz erlauben. Wir müssen das durch Religionen geprägte Bild des "sündigen Menschen" sprengen, Menschen können krank an Körper und Geist sein, doch böse können Sie erst werden, wenn wir als Gesellschaft versagen und dieses aus verschiedensten Gründen zulassen. Entweder versagen, weil wir seine Krankheit nicht erkennen und ihn nicht behandeln, oder weil wir seine Not nicht erkennen, die Ihn zu einem Handeln zum Schaden der Gesellschaft zwingt.

Jeder Drogentote (Rauschgift, Alkohol oder Zigaretten) ist nicht nur individuell gescheitert, sondern hier hat auch die Gesellschaft versagt.  

Wenn wir uns die politischen Ansätze in der Bundesrepublik Deutschland, in Europa und der Welt anschauen, so finden wir immer mehr nationalistische Töne und antidemokratische Tendenzen. Vor allem aber müssen wir feststellen, dass auf allen Ebenen der absolute Individualismus gepredigt wird.

Wenn wir uns dagegen aber die Entwicklung der Menschheit anschauen, werden wir feststellen, dass wir nicht als Individuen überlebt haben, sondern als Gemeinschaftswesen in starken Gemeinschaften.

Die Probleme, die wir heute haben, resultieren aus individueller Gier, aus sozialem Fehlverhalten und der Schwächung von Gemeinschaftsaufgaben indem diese sozialen Gemeinschaften immer mehr aufgelöst werden um sie privaten Interessen zu unterwerfen.


Eine Rentenversicherung kann nicht funktionieren und die Anforderungen der demographischen Veränderungen bewältigen, wenn immer mehr Menschen aus dieser Gemeinschaftsaufgabe aussteigen und versuchen ihren Lebensabend individuell abzusichern.

 

Keine Krankenversicherung kann erfolgreich arbeiten, wenn die Politik immer mehr Menschen in die Privatversicherungen treibt. Interessant in diesem Zusammenhang sind die Werbemaßnahmen dieser privaten gewinnorientierten Unternehmen. Denn hier wird mit einer „starken Gemeinschaft“ geworben, also ein Paradoxon, denn die stärkste Gemeinschaft ist immer die Gemeinschaft aller Menschen.

 

Das Phoenixprojekt will sich nicht in der Kritik erschöpfen. Kritische Analysen gibt es seit Karl Marx genug. Alle bisherigen neuen politischen oder sozialen Bewegungen und Parteien, scheitern an der fehlenden Vision, an einer konkreten Utopie.

 

Um diese konkreten Visionen und Utopien wollen wir uns kümmern. Denn seit 40 Jahren fehlen auch der Bundesrepublik Deutschland diese positiven Denkansätze die eine Gesellschaft voranbringt und die Zivilisation weiter entwickelt.

 

Allem voran arbeitet das Phonixprojekt an der Erkenntnis Darwins: “Die Gemeinschaften, die die größte Zahl aufs beste miteinander harmonisierender Mitglieder umschlossen, gediehen am besten und erzielten die größte Zahl an Nachkommen“[1]

 

Für uns Menschen formulierte Charles Darwin es folgendermaßen:

 

„Wenn der Mensch in der Kultur fortschreitet und kleinen Stämme zu größeren Gemeinwesen sich vereinigen, so führt die einfachste Überlegung jeden einzelnen schließlich zu der Überzeugung, dass er seine sozialen Instinkte und Sympathien auf alle … Glieder desselben Volkes auszudehnen habe. Wenn er einmal an diesem Punkte angekommen ist, kann ihn nur noch eine künstliche Schranke hindern, seine Sympathien auf die Menschen aller Nationen und aller Rassen auszudehnen.“[2]

 

Reißen wir also die künstlichen Schranken nieder, jene Schranken die uns Entscheidungen in der Politik als Alternativlos verkaufen, Schranken die unseren Kindern ihr Recht auf eine umfassende Bildung verwehren, die Schranken die errichtet werden um die Menschen ökonomisch und sozial aus der Gesellschaft zu drängen.

 

Fangen wir an!

 

Jetzt !!!

 

 

 

  


[1] Zitiert nach: Peter Kropotkin, Gegenseitige Hilfe in der Tier- und der Menschenwelt, Trotzdem, 2011, S. 21

[2] Zitiert nach: Peter Kropotkin, Gegenseitige Hilfe in der Tier- und der Menschenwelt, Trotzdem, 2011, S. 13